Von der Quelle des Dorfbaches an reihen sich in Abständen zu beiden Seiten Zwei– und Dreiseithöfe aneinander. Zwei Straßen, deren untere die ältere ist, durchziehen das Dorf. Von diesen führen Seitenwege zu den einzelnen Gütern und Hofstellen.

Prägend für den Ort sind die Fachwerkhäuser und die großen Zwei– und Dreiseithöfe mit ihren typischen holzverkleideten Scheunen.

Ortsbild

Bauernhäuser wie Häusleranwesen bestehen zumeist aus einem massiven Untergeschoß, für das als Baumaterial in der Regel der anstehende Porphyr verwandt wurde. Das Obergeschoß wird von Fachwerk gebildet, oft ist es mit Holz verschalt oder auch durch Schindel– oder Schiefermuster im Giebel verziert. Die Fachwerkkonstruktion ist im allgemeinen sachlich einfach.

Aber auch einige handwerklich bemerkenswerte Eisenzäune sind zu finden.

Da die meisten Höfe auf einen Abschlußdurch Tor und Mauer verzichteten, sind die zwei Torbogeneinfahrten besonders erwähnenswert. Zum einen ist dies der vollständig ummauerte Hof im Unterdorf, der früher Schäferei war und auf alten Meilenblättern noch als „kleines Vorwerk“ bezeichnet wird. Zum anderen handelt es sich um die Torein-fahrt der heutigen Bauruine

 Die vorherrschenden Satteldächer sind hauptsächlich mit Schiefer gedeckt. Auch die Fenster– und Türöffnungen, die oftmals von Sandsteingewänden eingerahmt sind, sind weitestgehend typisch erhalten geblieben und schön gegliedert.

gegenüber dem Gasthof, dem ehemaligen

„Erbgericht“.

Acht Objekte stehen im Dorf unter Denkmalschutz, darunter ist die alte Schmiede, der Gasthof Falkenhain, Idas Kriegerdenkmal und die Toreinfahrt des ehemaligen Erbgerichtes.

Für den Freiraum sind insbesondere die bachnahen Weisen des Ortes, Obstbaumwiesen und der Dorfbach mit den zahlreichen kleinen Teichen charakteristisch. Außerdem sind die hausnahen Bauengärten wichtige Freiraumelemente, hier überwiegend die typischen Einfriedungen aus senkrechtem Holzlattenzaun.

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